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Vorwort

Bei den Vespa Smallframe-Motoren gibt es 3 verschiedene Versionen des Kupplungsdeckel.

“Alter” Deckel V50: Gummikappe oben an dem Wellenloch im Deckel, Welle wird nach oben rausgezogen, kurzer Kupplungsarm, keine Verzahnung beim Druckpilz.
O-Ring: auf der Welle, 10,5×6,75×1,78mm (Piaggio 006706), gleich wie Schaltarm O-Ring

Den O-Ring Kupplungsarm (alt) 10,5×6,75×1,78mm findest du bei uns im Shop.

“Neuer” Deckel bis PK XL1: Metallkappe oben am Wellenloch im Deckel, Welle wird nach unten rausgezogen, langer Kupplungsarm, Verzahnung auf der Welle für den Druckpilz, der hier eher ein Hebel mit geschlossenem Zahnring ist, Nadellager oben und unten.
O-Ring: im Deckel, 12×8,73×1,78mm (Piaggio 006708)

Den O-Ring Kupplungsarm (neu) 12×8,73×1,78mm findest du bei uns im Shop.

“Neuer” Deckel bei PK XL2: Metallkappe oben am Wellenloch im Deckel, Welle wird nach unten rausgezogen, mittellanger Kupplungsarm, Verzahnung auf der Welle für den Druckpilz, der hier eine senkrechte Zahnreihe aufweist, Nadellager oben und Kunststoffbuchse unten.
O-Ring: im Deckel, 13×9,5×1,78 (Piaggio 006710)

Hier zeigen wir, wie man den O-Ring am neueren Kupplungsdeckel (Special bis PK XL) wechselt.


Auseinanderbau der Komponenten

Mit einem dünnen Schraubendreher oder einem Federhaken die Feder aus der Arretierung aushängen. Danach die Welle einfach herausziehen. Das untere Lager ist ein fest zusammengesetztes Nadellager. Das obere Lager, in welchem die Welle endet, besteht aus einzelnen Nadeln, die herausfallen können. Dies ist nicht weiters schlimm, man kann diese einfach mit etwas Fett wieder einsetzen.

Hier alle Komponenten, inklusive ausgebautem O-Ring, der vor dem unteren Lager sitzt.

     

Zum Einsetzen des neuen O-Rings nimmt man am Besten eine 4mm Nuss und scheibt diese soweit von oben in die Bohrung, bis kurz vor der Nut für den O-Ring. Dann den O-Ring von vorne einlegen und mit z. Bsp. einem kleinen Schraubendreher soweit hineinschieben, bis er komplett in der Nut sitzt. Die 4mm Nuss verhindert, dass der O-Ring wieder nach hinten herausrutscht.

Die Nadeln des oberen Lagers säubern und mit etwas Fett wieder einsetzen.

          

Jetzt die Feder wieder auf die Welle schieben. Die Welle leicht fetten und wieder einschieben. Zu Beginn geht dies etwas schwer und bedarf leichten Drucks, bis die Welle über den O-Ring geschoben ist. Der Ausrückhebel hat eine Verzahnung. An einer Stelle fehlt ein Zahn und auf der Welle gibt es genau das Gegenstück dazu. Nur in dieser Position lässt sich der Hebel auf die Welle aufschieben.

Die Welle ganz einschieben. Dabei darauf achten, dass das Wellenende sauber in den Nadeln sitzt. Manchmal fällt eine Nadel quer und man muss diese neu positionieren.

        

Die Feder wieder sauber einhängen. Die Ruheposition des Kupplungshebels sollte nun wie auf dem obigen Bild sein. Dadurch, dass man den Ausrückhebel nicht verkehrt herum montieren kann, kann man die Position des Kupplungshebels nicht falsch einstellen.